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Vollmond

Morgen ist Vollmond. Vollmond ist für mich immer ein genialer Zeitpunkt um Altes los zu lassen um für neues Platz zu schaffen.

 

Du kannst in der Nacht vor Vollmond deine Heilsteine, aber auch Schmuck, Öle, Cremes … oder einfach nur einen Krug mit Wasser ins Mondlicht hinausstellen, sodass deren Energie gestärkt wird. Wenn ich meine Heilsteine raus lege, wasche ich diese vorher mit Wasser als Art Reinigung oder besprühe sie mit dem „Reinigungsspray“ von Ingrid Auer. Das ist ganz dir überlassen, was auch immer dich anspricht.

 

Am besten machst du auch selbst einen Mondspaziergang. In der Nacht vor dem Vollmond schenkt der Mond uns viel Energie.

 

In der Nacht des Vollmondes, also morgen besteht die Möglichkeit alten Ballast loszulassen. Ich schreibe alles, was ich loslassen möchte auf ein Blatt Papier, welches ich dann meistens verbrenne. Du kannst diese jedoch genauso vergraben oder in einen Bach oder See werfen. Natürlich ist auch die Vollmondnacht hervorragend für einen Spaziergang geeignet oder auch für eine „Mondscheintour“ auf die Fageralm – mach das, was dir guttut. Das ist immer ganz wichtig, in sich selbst hinein zu spüren - was tut mir gut?

 

Ich persönlich habe auch schon was für meine Blatt Papier. Ich bin in den letzten Wochen wieder mal in ein „Hamsterrad“ gefallen. Alles sollte so laufen, wie ich es bereits tagelang im Voraus in meinem Kopf geplant habe, und bitte ohne außergewöhnliche Zwischenfälle – welche es mit Kindern ja gar nicht gibt oder? 😊. Morgens schnell vorkochen, ab in den Kindergarten, arbeiten, schnell nach Hause – Mittag vorbereiten, Aufgabe machen, Kinder zum Skitraining bringen, waschen, putzen etc. und der Hamster läuft und läuft, bis es auf einmal Knacks macht und ich fast nicht mehr aufstehen konnte, weil mein Rücken stopp schrieh. Ich habe gottseidank schon einen guten Draht zu meinem Körper und wir haben dann vereinbart, dass ich wieder 2 Gänge zurückschalte, wieder versuche in das Hier und Jetzt zu kommen. Tja klingt ja ganz einfach, aber so leicht ist es dann doch nicht. Also schön langsam wieder raus aus dieser Alltagshektik und siehe da, meine Kinder werden plötzlich auch wieder ruhiger und es geht auch mit dem 2. Gang alles ganz leicht. Mir ist wieder so bewusst geworden, wie unwichtig das doch alles ist, und wie wichtig es ist ganz im Hier zu sein, besonders als ich dann auch noch das Buch „Wir werden glücklich sein“ gelesen habe. In dem Buch geht es um eine 34-jährige Französin, deren große Liebe bei dem Anschlag am 13. November in Paris von Terroristen getötet wurde. Sie ist zu diesem Zeitpunkt im 5. Monat schwanger, und bereits Mama eines dreijährigen Sohnes. Die Geschichte hat mir wieder einmal verdeutlicht, wie unser Leben doch an einem roten Faden hängt und wie schnell dieser durchtrennt werden kann und plötzlich nichts mehr so ist wie zuvor. Ihr Vermächtnis an ihren geliebten Ehemann ist der Titel ihres Buches „Wir werden glücklich werden“ und sie ist am besten Weg. Den sie ist nicht im Kummer ertrunken, sondern weitergegangen und lebt ihren Alltag im Hier und Jetzt.

 

Ich kann es immer nur wiederholen, lebe im JETZT – in diesem Moment, nicht gestern, nicht morgen. Es gibt so viele Momente, wo man sich so sehr über Kleinigkeiten freuen kann.

 

 

Warte nicht auf die Zeit - nutze sie.
Warte nicht auf den Weg - finde ihn.
Warte nicht auf die Liebe - fühle sie.

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