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Dieser Sommer

 

Ich habe mir in diesem Sommer eine kleine berufliche Auszeit gegönnt. Mal weniger arbeiten, um die Zeit mit meinen Kindern voll und ganz zu genießen …

 

Ich habe mich so darauf gefreut. Doch diese Monate haben mich gefordert, das Leben hat mir wieder mal gezeigt hat, dass nichts im Vorhinein planbar ist. Das Leben hat mich ins Hier und Jetzt verwiesen – nicht in das Gestern oder Morgen.

 

Es begann am letzten Kindergartentag von Matthias. Ich war schon im Gedanken in den Ferien – (vor allem beim Schwimmen) und „patsch“ bricht er sich seinen kleinen Finger. Ich habe dann am Weg ins Krankenhaus gleich mein erlerntes Wissen aus meinen Kursen angewendet. Der Bruch war total schön und ohne Komplikationen. Doch mir machte mehr die scheinbare „Einschränkung“ für 4 Wochen nicht baden zu können, zu schaffen.  Ich habe es dann doch geschafft, die Situation so anzunehmen und wir genossen die Gemütlichkeit und das „in den Tag hineinleben“ in diesen ersten Ferienwochen. Das Wetter war dann auch nicht so schön, sodass wir gar nicht so ein Badebedürfnis hatten.

 

Dann endlich… weg mit der Schiene – juhu, ab auf den Badesee, den Sommer noch im Wasser genießen – genau zum richtigen Zeitpunkt, zum Urlaubsbeginn meines Mannes. Ich schon wieder im Gedanken bei unserem Badeurlaub im Kärnten – wieder in der Zukunft verhaftet und zack kommt die nächste „Bremse“. 1 Woche nach der Schienenabnahme schlägt sich Matthias ein Cut – und das Baden ist wieder für ca. 14 Tage gestrichen. 2 Tage später hat sich dann auch noch Sebastian in die Hand geschnitten und wurde genäht, d.h. der Badeurlaub fällt für heuer ins Wasser. Günter und ich glaubten zwischendurch, wir sind im falschen Film. Ich war zu dieser Zeit echt traurig, fassungslos und nachdenklich was uns das alles Aufzeigen soll. Als ich dann dem Ganzen auf den Grund gegangen bin und die Antworten für mich gefunden hatte kam ich wieder in mein Vertrauen, dass alles seine Richtigkeit hat. Mittlerweile kann ich darüber lachen. Wenn ich nämlich auf diese Wochen zurückschaue, denke ich mir, wir haben Sie trotzdem genossen, auf eine andere Art und Weise „wie geplant“ – nämlich total ungeplant und dafür voller Freude, Spaß und vor allem im Hier und Jetzt.

 

Was ich euch damit sagen möchte?

 

Baut das „Hier und Jetzt“, genau diesen Moment, wieder in euer Leben ein. Gerade jetzt wo der Alltag mit Kindergarten, Schule etc. beginnt. Es ist vollkommen in Ordnung einen gewissen Ablauf zu haben, doch vergesst nicht, welch unglaublicher Schatz in unseren Kindern verborgen ist. Genießt den Moment mit ihnen, und verplant nicht den größten Teil ihrer Freizeit, weil es alle anderen so machen. Wie soll da sonst Platz für die Kinder sein, das Jetzt zu genießen? Außerdem ist es dann oft noch schwieriger das „Unvorhersehbare“ – „nicht planbare“ zu integrieren.

 

Gebt den Kindern ihre Möglichkeiten sich zu entfalten, am besten können sie das in der Natur. Am Abenteuerspielplatz Natur finden unsere Kinder wieder zu Ihren Fähigkeiten welche Sie in sich tragen.

 

Was die Zukunft uns bringt, wissen wir nicht. Doch wir alle können einen Beitrag für die positive Veränderung unserer Erde leisten. Frieden im Inneren und Liebe und Achtung vor unserem so wunderschönen Planeten. Wir als Eltern können dies unseren Kindern weitergeben. Wenn immer mehr Kinder ihre Liebe und  Achtung zur Natur wieder finden, sich dort Ihre Kraft holen, verbunden sind mit all der Schönheit die uns geboten wird, dann können wir nur einer positiven Veränderung unserer Erde entgegensehen.

 

      …….und wir haben alles vor der Tür – den Schritt hinauszumachen oberliegt uns. Hierzu möchte ich euch auch noch einen kleinen Tipp geben, welchen ich gerade in einem Buch gelesen habe. Es beginnt bei uns zwar nun die kühlere Jahreszeit und das Barfuß gehen wird sich bald einstellen, aber ich bin überzeugt, dass es auch mit Schuhen geht.  Stelle dich auf einen Waldboden, verbinde dich im Gedanken mit der Mutter Erde und bitte sie darum, dass sie die Mineralstoffe die du jetzt brauchst in deinen Körper leitet.

 

 

Ist doch alles ganz easy oder? Kompliziert war gestern – einfach ist JETZT!

 

 

 

Auszug aus einem Interview mit Clemens Arvay (österr. Biologe und Buchautor) in der Kleinen Zeitung vom 27.12.2017:

 

Ihr aktuelles Buch heißt „Der Heilungscode der Natur“. Wie kann der Kontakt zur Natur heilend sein?

ARVAY: Das kann man zum Beispiel daran sehen, dass Substanzen im Wald, die wir einatmen, eine pharmazeutische Wirkung auf uns haben. Die Mensch-Natur-Medizin ist keine, wo Natursubstanzen in Form von Arzneistoffen eingenommen werden, sondern eine, die dadurch wirkt, dass wir in der Natur sind. Es geht um den Aufenthalt in der Natur. Ohne etwas zu schlucken oder uns einzucremen wirkt die Natur heilend auf uns.

 

Wie macht die Natur oder im Speziellen der Wald das?
ARVAY:
Der Wald ist ein riesiger kommunizierender Organismus, Pflanzen tauschen Botschaften aus, um sich über Angreifer wie Insekten zu informieren. Diese Kommunikation passiert über chemische Substanzen, sogenannte Terpene. Im Prinzip sind das Duftmoleküle, die wir teilweise auch riechen können.

 

Das bedeutet, wir sind gerade umgeben von diesen Terpenen?
ARVAY:
Genau, hier im Wald ist alles voll mit diesen bioaktiven Substanzen.

 

Was tun diese Stoffe mit uns?

ARVAY: Man hat in zahlreichen wissenschaftlichen Studien gesehen, dass das Einatmen dieser Terpene aus dem Wald positiv auf unser Immunsystem wirkt. Die Anzahl der natürlichen Killerzellen im Blut steigt. Diese Zellen sind dafür verantwortlich, Viren, aber auch Frühformen von Krebszellen in unserem Körper zu zerstören. Auch die drei wichtigsten Krebsproteine werden gestärkt. Diese werden benötigt, um bereits bestehende Tumore zu eliminieren. Somit ist Waldluft ein umfassendes Doping für unser Immunsystem.

 

Aber wie stark kann dieses Doping wirken – gerade im Fall von Krebs?
ARVAY: Es geht natürlich nicht darum, Chemotherapie zu ersetzen und zu sagen, geh nicht zum Arzt, geh nur in den Wald. Das ist es nicht! Es geht darum, den Körper auf allen möglichen Wegen zu unterstützen. Der Kontakt zur Natur kann den Körper im Krankheitsfall unterstützen, aber vor allem kann er Krankheiten vorbeugen. Das wurde durch Studien bewiesen.

 

Sie beschreiben Studien, die gezeigt haben, dass Menschen umso gesünder sind, je mehr Bäume in ihrem Viertel stehen. Nun könnte man argumentieren, dass mehr Grün auch zu Bewegung anregt und die Menschen deshalb gesünder sind.
ARVAY: Die Mensch-Natur-Medizin ist immer eine ganzheitliche: Ich kann mich nicht jeden Tag ungesund ernähren, dann in den Wald gehen und glauben, ich bleibe deshalb gesund. Es ist ein Gesamtpaket. Prinzipiell aber gilt: Die Trennung von der Natur macht uns krank.

 

 

 

 

 

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